„Die Verbindung von herrlich blühenden Gewächsen,

die man darüber hinaus auch essen kann,

und die die Bürger pflücken dürfen [...]"


Vorreiterstadt Andernach





Hinter der Essbaren Stadt Dornbirn steht ein Konzept, das Antworten auf viele der Fragen unserer Zeit hat: In einer Zeit, in der Schlagworte wie Bienen-, Vogel- und Insektensterben, Psychische Belastungsstörungen und Burnout, Natur-Defizite bei Kindern, Schnelllebigkeit und Stress, Digitale Medien-Sucht, Bodenversiegelung, Feinstaubbelastung in aller Munde sind, stellt dieses Projekt in unseren Augen eine große - und im Wesentlichen einfach umsetzbare - Chance dar.

Wir haben das Konzept der "Essbaren Städte" um die Miteinbindung von Blühflächen zur Förderung einer bienen- und insektenfreundlichen Gestaltung erweitert. Angesichts der aktuell prekären Situation des Vogel- und Insektensterbens, welches mittlerweile in aller Munde ist, ist es unser Anliegen, die Förderung einer naturnahen, blühenden Kulturlandschaft als wesentlichen Part in die Umsetzung des Projekts mit hineinzunehmen.


Langfristiges Ziel ist es, in Dornbirn ein Netz an vielen kleinen essbaren und blühenden Flächen zu schaffen, welche von den BewohnerInnen, Schulen, Kindergärten & Spielgruppen sowie verschiedensten Initiativen bewirtschaftet werden können. Auch kleine Flächen, wie begrünte Randstreifen, Pflanztröge, bepflanzte Verkehrsinseln und Betoneinfassungen können dafür wichtige Elemente darstellen.


Schlussendlich wird natürlich die Stadt Dornbirn das Ausmaß der Bepflanzung auf Dornbirns Flächen definieren – in der von uns angestrebten Version wäre es unmöglich, durch Dornbirn zu gehen, ohne an jeder Ecke auf bepflanzte Flächen, blühende Tröge und buntes Straßenbegleitgrün zu stoßen, sich dieses Anblicks zu erfreuen, zu beobachten, zu verweilen - und nach Herzenslust zu schnabulieren.